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Was wird warum besammelt

Wir besammeln das Saatgut der buntesten Wiesen strikt nach Regionen getrennt, um damit in derselben Region wieder neue bunte Blumenwiesen anlegen zu können, aus denen die Pflanzen abstammen. Diese Wiesen, also die kräuterreichsten, sind dort zu finden, wo seit vielen Jahrzehnten eine extensive Bewirtschaftung, also ohne zusätzliche Düngung oder nur mit ganz geringen Düngegaben, stattfindet. Über die Jahrzehnte bzw. Jahrhunderte der Nutzung durch den Menschen hat sich dieses Grasland entwickelt und spiegelt damit standortsabhängig das gesamte Spektrum unserer bunten Wiesen in Salzburg wider. Das sind zum Beispiel die Glatthaferwiesen der Tallagen und die Goldhaferwiesen der Berglagen, die Halbtrockenrasen der besonders mageren, trockenen und sonnigen Standorte, die Sumpfdotterblumenwiesen feuchter Senken, die Wildheumähder subalpiner Lagen und die mageren Weiden unterschiedlichster Höhenlagen.

So kommen wir zu den Spenderflächen

Die buntesten, an Vielfalt reichsten Wiesen liegen heute oftmals in abgeschiedenen Lagen und sind vielfach nur mehr kleinflächig vorhanden. Gemeinsam mit Bäuerinnen und Bauern der Regionen suchen wir sie auf, indem wir viel mit den interessierten Betrieben in allen Salzburger Regionen reden, die aktuellsten Daten der Salzburger Biotopkartierung analysieren, uns bestehende Vertragsnaturschutz-Flächen näher anschauen oder Bestände aus den Wiesenmeisterschaften heranziehen. Dann stellen wir vertiefende botanische Untersuchungen auf den Flächen an und treten ins Gespräch mit den Bewirtschafterinnen und Bewirtschaftern, ob sie einer Saatgutbesammlung auf diesen ganz besonderen Biodiversitätsinseln zustimmen würden. Wenn auch Sie noch so eine auffällig bunt blühende Wiese in Salzburg besitzen oder kennen, würden wir uns über eine Kontaktaufnahme Ihrerseits sehr freuen!

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