So wird gearbeitet!

​Regionale eBeetle-Beerntung und Handsammlungen

Staudenanzucht durch "oberrainanderskompetent"

​Regionale Saatgutaufbereitung durch Partnerbetriebe

​Regionale Aussaat und Staudenpflanzung

ZERTIFIZIERUNGS-DATENBANK WIESEN

 Geniales Bürstengerät zur Beerntung 

 artenreicher Magerwiesen! 

Regionale eBeetle-Beerntung

Der eBeetle ist ein handgeführtes, einachsiges Gerät zur Beerntung artenreicher Wiesen. Reife Samen werden mittels einer rotierenden Bürste schonend aus den Pflanzen herausgebürstet. Das Gerät kann eignet sich auch für hängiges und kuppiertes Gelände, da es einen tiefen Schwerpunkt aufweist. Vom Aussehen ähnelt der eBeetle, salopp gesagt, einem zweirädrigen Handwagen mit einer Art Straßenkehrbürste an der Vorderseite. Seine Räder werden über einen Elektromotor angetrieben, die Fahrgeschwindigkeit mit einem Feststelldrehhebel voreingestellt. Bei entsprechend geplantem und vorbereitetem Ernteeinsatz sind bis zu 2 Hektar Wiese an einem Tag beerntbar. Mit diesem Erntegut kann in der Regel zumindest die gleiche, bis maximal dreifache Fläche wieder besamt werden.
Die Heumahd auf den Wiesen kann nach der Ernte übrigens wie gewohnt durchgeführt werden. Der Futterertrag ist nur ganz geringfügig in der Menge reduziert.

 Wiesenblumenvermehrung braucht-   kundige Handarbeit! 

Ergänzende Handsammlungen

Ergänzend zum maschinell gewonnen Saatgut, ist es bei einigen Pflanzenarten wichtig und sinnvoll eine zusätzliche Handsammlung der Samen und Früchte durchzuführen. Auf diese Weise gelingt es, eine Art „Wiesenkopie“ anzufertigen, also Saatgut zu gewinnen in dem nahezu alle Pflanzenarten eines Wiesenbestandes enthalten sind. So können bei geeigneten Zielstandorten selbst unsere schönsten Blumenwiesen flächenmäßig vermehrt werden.
Damit kann deren Erhalt gesichert werden, auf das auch die nächsten Menschengenerationen in den Anblick einer bunt blühenden Wiese gelangen, in welcher hunderte Insektenarten einen Lebensraum finden und die auf eindrucksvolle Weise dem Biodiversitätserhalt dient.

»Mit der Kombination aus eBeetle
und Handsammlung schaffen wir
bunte Wiesenvielfalt!«

 Trocknen bis zur

 verträglichen Restfeuchtigkeit!.

Regionale Saatgutaufbereitung durch Partnerbetriebe

Die Trocknung und Aufbereitung des geernteten Saatgutes erfolgt genau durch jene Bauernhände, die auch die Beerntung mit den eBeetles durchgeführt haben. Das Erntegut wird möglichst rasch in ein Trockenlager gebracht, um ein selbstinduziertes Aufheizen zu verhindern. Dort verbleibt das Saatgut, bis eine Restfeuchtigkeit von max. 14% erreicht ist. Danach kann es gereinigt, das heißt von groben Stiel-, Blattanteilen und Ähnlichem befreit werden und in Säcken kühl und trocken gelagert werden, bis es zur Aussaat gelangt. Das Saatgut sollte innerhalb von drei Jahren zum Einsatz gelangen, da nach diesem Zeitraum die Keimfähigkeit der Arten in der Regel stark abnimmt. Manche Arten, wie der Flaumhafer oder der Wiesen-Bocksbart, büßen bereits nach einem Jahr einen großen Teil ihrer Keimkraft ein.

 Bei uns wird regionale Herkunft garantiert!

Zertifizierungs-Datenbank Wiesensaatgut

Die nachvollziehbare Dokumentation aller Abläufe der Wiesensaatgutproduktion in einer zentralen Zertifizierungsdatenbank ist, wie bei den Gehölzen, für die Qualitätsgarantie erforderlich und ermöglicht eine lückenlose Ablaufzertifizierung. Alle Daten rund um die Kartierung, Beerntung und Saatgutaufbereitung werden sorgfältig in die Webdatenbank eingepflegt und laufend aktualisiert, so dass die Herkunft des Wiesensaatgutes jederzeit nachvollziehbar und rückverfolgbar ist. Darüber hinaus ist wie bei den Gehölzen vorgesehen, eine Ablaufzertifizierung durch externe Zertifizierer/innen durchzuführen.