Klein, aber oho - die Empfängerfläche in der Naturparkgemeinde Weißbach

Eine bunte Blütenpracht zeigt sich an der Böschung in Weißbach.

Die erste Empfängerfläche für regionales Wiesensaatgut aus dem Pinzgau war eine neu angelegte Böschungsfläche in der Naturparkgemeinde Weißbach. Die Fläche war leider bereits stark humusiert, ihre Oberfläche durch die Baggerschaufel stark verdichtet und glatt. Deshalb wurde sie vor der Einsaat mit einem Eisenrechen händisch aufgeraut. Danach wurde im September 2016 Wildblumensaatgut aus den ersten Testbeerntungen aufgebracht. Anschließend wurde die Fläche sich selbst überlassen, es erfolgte lediglich an mehreren Terminen eine Bekämpfung des rundblättrigen Ampfers vor der Samenbildung. Im Mai 2018 konnten auf einer 25 m² Monitoringfläche beachtliche 37 Arten festgestellt werden! Auf der gesamten Böschungsfläche wurden über 50 Pflanzenarten vorgefunden, darunter auch sehr attraktiv blühende Arten wie die Skabiosen-Flockenblume, Wiesen-Margerite, Rote Lichtnelke und Tauben-Skabiose.

Diese positive Entwicklung der Fläche in den ersten zwei Jahren kann anhand der folgenden Fotos (siehe Bildergalerie rechts) sehr gut nachvollzogen werden.

Damit zeigt unsere erste (!) Empfängerfläche eindrucksvoll, welche Anwuchserfolge mit regionalem Saatgut erzielt werden können. Für die Vernetzung und den Ausbau des Projektes ist es wichtig, dass weitere Flächen folgen, um die genetische Diversität und Artenvielfalt unserer Wiesen und Regionen für uns und kommende Generationen zu erhalten!
 

Bild: Eine bunte Blütenpracht zeigt sich an der Böschung in Weißbach.